Donnerstag, 26. September 2013
Über SFD, Piraten und Aktivisten-Frust
fsog, 19:11h
Meine ungefilterten, unbewerteten und vor Allem subjektiven Gedanken, die ich einfach mal loswerden will...
Am vergangenen Samstag war Software Freedom Day.
Für einen Freie Software Aktivisten eigentlich ein "Feiertag", an dem man so richtig was reissen kann.
Im Vorfeld habe ich wie jedes Jahr, meine Unterlagen aktualisiert, die Community auf der Webseite des Projektes
angemeldet und meinen Infostand bei einem Computerhändler klargemacht.
Noch ganz schnell 100 openSUSE DVDs angefordert und Dank funktionierender informeller Kontakte auch rechtzeitig bekommen.
Am entscheidenden Tag ist wie immer die Aufregung groß, die Erwartungen vorsichtig optimistisch...
Das Wetter passte, sonnenschein, warm, ideal um mit einem Informationsstand draussen zu stehen.
Allerdings verlief der Tag dann etwas anders (oder auch nicht, je nach dem wie man's betrachtet...) als enthusiastisch erwartet
Es gibt meines Erachtens nichts schlimmeres für einen engagierten Verteter einer Sache, als schlichte Nichtbeachtung.
Und genau das passiert mir mit meinem Infostand immer wieder...
Zu den einfach nicht interessierten Passanten kommen dann aber auch noch Kandidaten, denen man schon von Weitem ansieht,
wie stolz sie auf ihre vermeintlich elitären Errungenschaften iPhone/iPad/iMac sind.
Und die eine "Alternative" welche von so einem dahergelaufenen Spinner angeboten wird, wenn überhaupt, nur mit einem mitleidigen
Lächeln quittieren.
Am Allerschlimmsten finde ich jedoch den Schlag von Leuten (meist Jugendliche oder junge Erwachsene), die seit Jahren nur ihren eigenen Nabel
betrachten, eingelullt mit der XBox/PS3 spielen, keine Ahnung haben, was Community bedeutet und sich dann noch abfällig über gebotene
Alternativen äussern.
Im Endeffekt hatte ich am Nachmittag dann irgendwann das Gefühl, meinen Tag hier absolut verschwendet zu haben.
Witzigerweise stelle ich mir in solchen Situationen immer den bärtigen Weltuntergangspropheten an der Strassenecke vor, der sein
Pappschild mit der Aufschrift: "Bereuet, das ende ist nah!" vor sich hält.
Oft kommt in mir dann auch der Trotz hoch, diese uneinsichtigen Idioten einfach in Ihr Unglück rennen, bzw. sie in ihren
proprietären Käfigen verrotten zu lassen, wissend, daß ich ja die bessere Lösung habe...
Und dann ging's ja auch noch gleich weiter mit der Bundestagswahl...
Als Pirat wie auch als Fellow liegt mir Datenschutz, Privatsphäre und Freie Software in Verwaltung und Bildung sehr am Herzen.
Aus Gesprächen am Piraten-Informationsstand (an drei Samstagen) konnte ich die gleiche Ignoranz (oder besser: Gleichgültigkeit und Resignation)
heraushören, auf die ich auch immer wieder in meiner Rolle als Freie-Software-Aktivist treffe.
"Was kann ich schon dagegen tun?", "So ist es halt einfach." oder, für mich am Schlimmsten: "Wieso was ändern? Das (System) funktioniert doch gut."
Natürlich weiss ich, daß jeder Aktivist (ungeachtet seines "Themengebietes") des Öfteren solche Phasen durchlebt.
Ich selbst stelle mir auch ab und zu die Frage: "Was mache ich eigentlich hier?", wenn ich mal wieder einsam und verlassen
auf dem Lindenplatz stehe und sich kein Mensch für meine Informationen interessiert.
Wichtig ist nur, daß ich genau weiss, spätestens übermorgen sage ich mir:
"Wenn du es nicht machst, macht's auch kein Anderer. Das Thema ist zu wichtig, als daß es nicht mindestens einen Rufer in der Wüste geben sollte."

Mit diesen kleinen "Glaubenskrisen" muss man als Aktivist einfach rechnen und, ganz wichtig, man muss mit ihnen umgehen können und sie letztendlich überwinden.
Um es mit Wilhelm Busch zu sagen: "Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später."
In diesem Sinne, auf ein Neues!
Am vergangenen Samstag war Software Freedom Day.
Für einen Freie Software Aktivisten eigentlich ein "Feiertag", an dem man so richtig was reissen kann.
Im Vorfeld habe ich wie jedes Jahr, meine Unterlagen aktualisiert, die Community auf der Webseite des Projektes
angemeldet und meinen Infostand bei einem Computerhändler klargemacht.
Noch ganz schnell 100 openSUSE DVDs angefordert und Dank funktionierender informeller Kontakte auch rechtzeitig bekommen.
Am entscheidenden Tag ist wie immer die Aufregung groß, die Erwartungen vorsichtig optimistisch...
Das Wetter passte, sonnenschein, warm, ideal um mit einem Informationsstand draussen zu stehen.
Allerdings verlief der Tag dann etwas anders (oder auch nicht, je nach dem wie man's betrachtet...) als enthusiastisch erwartet
Es gibt meines Erachtens nichts schlimmeres für einen engagierten Verteter einer Sache, als schlichte Nichtbeachtung.
Und genau das passiert mir mit meinem Infostand immer wieder...
Zu den einfach nicht interessierten Passanten kommen dann aber auch noch Kandidaten, denen man schon von Weitem ansieht,
wie stolz sie auf ihre vermeintlich elitären Errungenschaften iPhone/iPad/iMac sind.
Und die eine "Alternative" welche von so einem dahergelaufenen Spinner angeboten wird, wenn überhaupt, nur mit einem mitleidigen
Lächeln quittieren.
Am Allerschlimmsten finde ich jedoch den Schlag von Leuten (meist Jugendliche oder junge Erwachsene), die seit Jahren nur ihren eigenen Nabel
betrachten, eingelullt mit der XBox/PS3 spielen, keine Ahnung haben, was Community bedeutet und sich dann noch abfällig über gebotene
Alternativen äussern.
Im Endeffekt hatte ich am Nachmittag dann irgendwann das Gefühl, meinen Tag hier absolut verschwendet zu haben.
Witzigerweise stelle ich mir in solchen Situationen immer den bärtigen Weltuntergangspropheten an der Strassenecke vor, der sein
Pappschild mit der Aufschrift: "Bereuet, das ende ist nah!" vor sich hält.
Oft kommt in mir dann auch der Trotz hoch, diese uneinsichtigen Idioten einfach in Ihr Unglück rennen, bzw. sie in ihren
proprietären Käfigen verrotten zu lassen, wissend, daß ich ja die bessere Lösung habe...
Und dann ging's ja auch noch gleich weiter mit der Bundestagswahl...
Als Pirat wie auch als Fellow liegt mir Datenschutz, Privatsphäre und Freie Software in Verwaltung und Bildung sehr am Herzen.
Aus Gesprächen am Piraten-Informationsstand (an drei Samstagen) konnte ich die gleiche Ignoranz (oder besser: Gleichgültigkeit und Resignation)
heraushören, auf die ich auch immer wieder in meiner Rolle als Freie-Software-Aktivist treffe.
"Was kann ich schon dagegen tun?", "So ist es halt einfach." oder, für mich am Schlimmsten: "Wieso was ändern? Das (System) funktioniert doch gut."
Natürlich weiss ich, daß jeder Aktivist (ungeachtet seines "Themengebietes") des Öfteren solche Phasen durchlebt.
Ich selbst stelle mir auch ab und zu die Frage: "Was mache ich eigentlich hier?", wenn ich mal wieder einsam und verlassen
auf dem Lindenplatz stehe und sich kein Mensch für meine Informationen interessiert.
Wichtig ist nur, daß ich genau weiss, spätestens übermorgen sage ich mir:
"Wenn du es nicht machst, macht's auch kein Anderer. Das Thema ist zu wichtig, als daß es nicht mindestens einen Rufer in der Wüste geben sollte."

Mit diesen kleinen "Glaubenskrisen" muss man als Aktivist einfach rechnen und, ganz wichtig, man muss mit ihnen umgehen können und sie letztendlich überwinden.
Um es mit Wilhelm Busch zu sagen: "Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später."
In diesem Sinne, auf ein Neues!
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Freitag, 26. Juli 2013
Schönen "System Administrator Day" wünscht die Community
fsog, 15:42h
Am heutigen SysadminDay bedachte die Community FreieSoftwareOg die Administratoren der Markant wieder mit einigen Aufmerksamkeiten.
Schöner Kuchen, eine gekühlte Wassermelone (die seltsamerweise zuerst weg war...), Club Mate und ein paar schöne Poster des O'Reilly Verlages.



Die Jungs freuen sich schon auf nächstes Jahr!
Schöner Kuchen, eine gekühlte Wassermelone (die seltsamerweise zuerst weg war...), Club Mate und ein paar schöne Poster des O'Reilly Verlages.



Die Jungs freuen sich schon auf nächstes Jahr!
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Montag, 22. Juli 2013
Info-Stand am Samstag
fsog, 14:34h
So, der Samstag ist vorbei und hier meine Einschätzung:
Es war echt gut. Überraschend viele Interessenten haben sich Infos zu Freier Software und den Offenburger Communities geholt.
Bei strahlend schönem Wetter hatte ich gute (und manchmal auch ausführliche) Gespräche mit Passanten, die an meinem Stand stehen geblieben sind.

Auch die bereitgestellten Give-Aways hinterliessen bei den Leuten einen guten, manchmal verwunderten Eindruck. Jeder durfte sich eine Live-DVD der Linux-Distribution Fedora in der aktuellsten Version mitnehmen, um sich direkt mit eigener Hardware von allen Vorzügen Freier Software zu überzeugen. Besonderer Dank geht hierfür an das Fedora-Projekt, von denen die DVDs sowie Luftballons, Buttons und Sticker stammen. Auch auf eine neue Enthusiastin, welche Ubuntu seit einigen Tagen nutzt und sich vorher per Mail gemeldet hatte, war ich bestens vorbereitet. Dank eines umfangreichen "Care-Paketes" vom O'Reilly Verlag konnte ich Ihr ein Einsteigerbuch zu dieser Distribution überreichen.
Das Selbe galt für die Schnellübersicht zu OpenOffice, die an eine Selbständige Linux-Nutzerin ging.
In diesem Zusammenhang hier nochmals vielen Dank an das Fedora-Projekt und das Community-Programm von O'Reilly!
Einige Interesssenten haben direkt konkret nach Sicherheitsaspekten wie Verschlüsselung und Viren/Trojanern gefragt.
Durch die permanente Berichterstattung sowie die momentan sehr populären "Crypto-Parties" konnte ich natürlich in diesem Bereich auftrumpfen.
Vor Allem, weil dieser Bereich auch Thema unseres nächsten Treffens ist: "Was können wir als Freie-Software-Aktivisten Prism und Tempora entgegensetzen?"
Ich denke/hoffe mal, beim nächsten Treffen wird's wieder etwas enger im Keller...
Es war echt gut. Überraschend viele Interessenten haben sich Infos zu Freier Software und den Offenburger Communities geholt.
Bei strahlend schönem Wetter hatte ich gute (und manchmal auch ausführliche) Gespräche mit Passanten, die an meinem Stand stehen geblieben sind.

Auch die bereitgestellten Give-Aways hinterliessen bei den Leuten einen guten, manchmal verwunderten Eindruck. Jeder durfte sich eine Live-DVD der Linux-Distribution Fedora in der aktuellsten Version mitnehmen, um sich direkt mit eigener Hardware von allen Vorzügen Freier Software zu überzeugen. Besonderer Dank geht hierfür an das Fedora-Projekt, von denen die DVDs sowie Luftballons, Buttons und Sticker stammen. Auch auf eine neue Enthusiastin, welche Ubuntu seit einigen Tagen nutzt und sich vorher per Mail gemeldet hatte, war ich bestens vorbereitet. Dank eines umfangreichen "Care-Paketes" vom O'Reilly Verlag konnte ich Ihr ein Einsteigerbuch zu dieser Distribution überreichen.
Das Selbe galt für die Schnellübersicht zu OpenOffice, die an eine Selbständige Linux-Nutzerin ging.
In diesem Zusammenhang hier nochmals vielen Dank an das Fedora-Projekt und das Community-Programm von O'Reilly!
Einige Interesssenten haben direkt konkret nach Sicherheitsaspekten wie Verschlüsselung und Viren/Trojanern gefragt.
Durch die permanente Berichterstattung sowie die momentan sehr populären "Crypto-Parties" konnte ich natürlich in diesem Bereich auftrumpfen.
Vor Allem, weil dieser Bereich auch Thema unseres nächsten Treffens ist: "Was können wir als Freie-Software-Aktivisten Prism und Tempora entgegensetzen?"
Ich denke/hoffe mal, beim nächsten Treffen wird's wieder etwas enger im Keller...
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Freitag, 19. Juli 2013
Vorbereitungen für den Info-Stand
fsog, 11:05h
Hier nur mal ein kurzer Bericht zu meinen Vorbereitungen für den Info-Stand.
Das Wetter wird wohl echt schön (juhu), das heisst, ich brauche keinen Unterstand.
Dafür aber genügend Wasser...
Strom für das Demo-Notebook kommt freundlicherweise von der Linden-Apotheke.
Und dank der großzügigen Zuwendungen vom O'Reilly Verlag und der Fedora-Community mangelt es mir auch nicht
an Give-Aways und Goodies, welche ich den interessierten Passanten mitgeben kann.

Vielen Dank nochmals an dieser Stelle dafür!
Das Wetter wird wohl echt schön (juhu), das heisst, ich brauche keinen Unterstand.
Dafür aber genügend Wasser...
Strom für das Demo-Notebook kommt freundlicherweise von der Linden-Apotheke.
Und dank der großzügigen Zuwendungen vom O'Reilly Verlag und der Fedora-Community mangelt es mir auch nicht
an Give-Aways und Goodies, welche ich den interessierten Passanten mitgeben kann.

Vielen Dank nochmals an dieser Stelle dafür!
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Montag, 24. Juni 2013
OpenSlot-Event der Section77
fsog, 12:38h
Am Samstag, 22.06. lud der Offenburger Hackerspace "section77" zu einem schönen Open-Air-Event im Bürgerpark ein:

"OpenSlot" ist ein Projekt, welches eine freie Firmware für digitale Carrera-Rennbahnen bereitstellt.
Deshalb war es auch "Ehrensache", daß die Community "FreieSoftwareOG" mit einem Stand dabei war.


Die Resonanz war gut, das Wetter ebenso, die Veranstalter waren zufrieden.
Jeder durfte selber mal "auf die Piste".

Für den Durst gab es selbstverständlich die "Hacker-Brause" ClubMate (und Apfelsaft oder Mineralwasser für die "normalen" Menschen).

Auch andere aktuelle Informationen der Section77 wurden präsentiert, unter anderem z.B. ein Arduino, der mit verschiedenen Sensoren ausgestattet wurde.


Links zu den Projekten:
http://www.section77.de
http://www.openslot.de

"OpenSlot" ist ein Projekt, welches eine freie Firmware für digitale Carrera-Rennbahnen bereitstellt.
Deshalb war es auch "Ehrensache", daß die Community "FreieSoftwareOG" mit einem Stand dabei war.


Die Resonanz war gut, das Wetter ebenso, die Veranstalter waren zufrieden.
Jeder durfte selber mal "auf die Piste".

Für den Durst gab es selbstverständlich die "Hacker-Brause" ClubMate (und Apfelsaft oder Mineralwasser für die "normalen" Menschen).

Auch andere aktuelle Informationen der Section77 wurden präsentiert, unter anderem z.B. ein Arduino, der mit verschiedenen Sensoren ausgestattet wurde.


Links zu den Projekten:
http://www.section77.de
http://www.openslot.de
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Donnerstag, 8. November 2012
Informationsstand zu Freier Software
fsog, 14:37h
Etwas spät, aber immerhin, hier ein kurzer Bericht zu meinem Informationsstand am 03.11. in Offenburg.

Glücklicherweise war das Wetter wirklich gut, sodaß an meinem "neuen" Standplatz wirklich viele Passanten durchkamen.
Einige davon blieben auch stehen und ich konnte die Interessierten über Freie Software, offene Formate und die Community informieren.
Letztendlich haben sich die 5 Stunden gelohnt, einfach auch, um mal wieder ein wenig ins Blickfeld der Leute zu kommen.

Glücklicherweise war das Wetter wirklich gut, sodaß an meinem "neuen" Standplatz wirklich viele Passanten durchkamen.
Einige davon blieben auch stehen und ich konnte die Interessierten über Freie Software, offene Formate und die Community informieren.
Letztendlich haben sich die 5 Stunden gelohnt, einfach auch, um mal wieder ein wenig ins Blickfeld der Leute zu kommen.
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Mittwoch, 28. März 2012
Document Freedom Day 2012
fsog, 21:56h
Am heutigen DFD hat die Community "FreieSoftwareOG" einen Informationsstand in der Stadtbibliothek aufgestellt.
Hier konnten sich die Besucher über die Wichtigkeit von offenen Formaten informieren.

Das Thema Freie Software wurde selbstverständlich ebenfalls angesprochen.
Bereits gestern war ich mit den "Abgesandten" der Free Software Foundation Europe in Karlsruhe, zur Preisübergabe des jährlich zu diesem Anlass vergebenen "Document Freedom Award" an die Firma 1&1 für deren Implementierung des XMPP-Protokolls in Ihre Maildienste (Web.de, GMX.de)

Hier Stephan Uhlmann (FFII), Jan Oetjen (1&1, Vorstand Portale), Tino Anic (1&1), Matthias Kirschner (FSFE)
Hier konnten sich die Besucher über die Wichtigkeit von offenen Formaten informieren.

Das Thema Freie Software wurde selbstverständlich ebenfalls angesprochen.
Bereits gestern war ich mit den "Abgesandten" der Free Software Foundation Europe in Karlsruhe, zur Preisübergabe des jährlich zu diesem Anlass vergebenen "Document Freedom Award" an die Firma 1&1 für deren Implementierung des XMPP-Protokolls in Ihre Maildienste (Web.de, GMX.de)

Hier Stephan Uhlmann (FFII), Jan Oetjen (1&1, Vorstand Portale), Tino Anic (1&1), Matthias Kirschner (FSFE)
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Sonntag, 12. Februar 2012
Anti-ACTA Demonstration in Freiburg
fsog, 00:28h
Free as in Freedom!


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Dienstag, 31. Januar 2012
Richard Stallman hatte (schon immer) Recht
fsog, 12:59h
Heute adaptiere ich einen wie ich finde bemerkenswerten Artikel der Seite http://www.osnews.com, welcher schon am 02. Januar 2012 veröffentlicht wurde.
Er hat mich so fasziniert, daß ich ihn dieses Wochenende übersetzt habe und ihn mit freundlicher Erlaubnis des Autors Thom Holwerda hier reinstellen darf.
Das Original findet sich hier
Sollten jemandem Übersetzungsfehler auffallen, bitte gerne melden.
Im letzten Spätjahr unterschrieb US-Präsident Obama ein Gesetz, welches es ermöglicht, Terrorverdächtige ohne Gerichtsverfahren oder rechtliches Gehör auf unbestimmte Zeit festzunehmen. Friedliche Demonstranten der Occupy-Bewegung in aller Welt wurden von den Behörden als Terroristen deklariert. Initiativen wie SOPA streben eine sorgfältige Überwachung von Kommunikationskanälen an. Als Richard Stallman vor 30 Jahren das GNU-Projekt ins Leben rief und auch in den drei folgenden Jahrzehnten, wurden seine manchmal extremen Ansichten und wunderlichen Possen lächerlich gemacht und als Paranoia hingestellt - aber nun stehen wir hier, 2012, und seine einst paranoiden "Was-wäre-wenns" werden Realität.
Bis vor kurzem war es einfach, Richard Stallman als paranoiden Fanatiker abzutun, jemanden der den Bezug zur Realität vor langer Zeit verloren hat. Eine Art Dauer-Computer-Hippie, die perfekte personifizierung des archetypischen, weltfremden und im Keller hausenden Computer Nerds. Sein Bart, seine Haare, seine Kleidung - in unserer visuell geprägten Welt ist es schlicht zu einfach, ihn abzulehnen.
Seine Ansichten waren immer schon extrem. Sein einziger Computer ist ein Lemote Yeelong Netbook, weil dieser der einzige Computer ist, welcher ausschliesslich Freie Software nutzt - keine Firmware blobs, kein proprietäres BIOS; es ist alles Frei. Er weigert sich auch, ein Mobiltelefon zu nutzen, weil diese einfach getrackt werden können; bis es nicht ein Mobiltelefon gibt, welches dem Yeelong ebenbürtig ist, will Stallman keines. Grundsätzlich sollte alle Software Frei sein. Oder, wie es die Free Software Foundation formuliert:
Da unsere Gesellschaft immer abhängiger von Computern wird, ist die Software welche wir benutzen von entscheidender Bedeutung für die Sicherung einer freien Gesellschaft. Bei Freier Software geht es um die Kontrolle über die Technologie, welche wir zuhause, in Schule und Beruf benutzen. Überall da, wo Computer für unser individuelles und gemeinschaftliches Wohl eingesetzt werden, und nicht für proprietäre Softwarekonzerne oder Regierungen, welche uns möglicherweise einschränken und beobachten wollen.
Auch ich habe Stallman als viel zu extrem abgelehnt. Freie Software im Kampf gegen überwachende und spionierende Regierungen? Böse Konzerne, die die Welt übernehmen wollen? Software als Werkzeug um private Kommunikationskanäle zu überwachen? Richtig. Sicher, Freie und Open Source Software ist wichtig, und ich nutze sie, wann immer die Funktionalitäten mit denen proprietärer Lösungen mithalten können, dieser Stallman/FSF Nonsens ist aber weit weg.
Nun sind wir aber hier, am Anfang des Jahres 2012. Obama unterschrieb die NDAA für 2012, welche es ermöglicht, daß amerikanische Saatsbürger auf unbestimmte Zeit und ohne Gerichtsverfahren oder rechtliches Gehör festgenommen werden können, nur weil sie als Terroristen verdächtigt werden. Zur gleichen Zeit haben wir SOPA, welches, sollte es verabschiedet werden, ein System etablieren würde, in welchem Webseiten einfach vom Netz genommen werden dürften, wieder ohne Gerichtsverfahren oder rechtliches Gehör, und welches es ebenfalls ermöglichen würde, den Interentverkehr zu überwachen. Kombinieren sie das damit, wie die Behörden die Occupy-Bewegung klassifiziert hat - nämlich als Terroristen - und sie sehen, wohin das führt.
Wen das an China und andere totalitäre Regimes erinnert, steht nicht alleine da. Selbst die Motion Picture Association of America, die MPAA, verkündet stolz, was in China, Syrien, im Iran und anderen Ländern funktioniert, sollte auch in den USA funktionieren. China's Große Firewall und ähnliche Filtersysteme werden als funktionierende Lösungen gepriesen, in dieser sogenannten "freien Welt".
Die Krux dieser Situation hier ist, daß anders als früher, als repressive Regimes für die Überwachung der Kommunikation gut ausgebaute Netze von Geheimpolizei und Informanten gebraucht haben, benötigen sie heute nur noch die Kontrolle über die Soft- und Hardware die wir benutzen. Unsere Desktops, Notebooks, Tablets, Smartphones und all die anderen Geräte, die eine Rolle in unserer Kommunikation spielen. Denken sie, es wäre sicher, sich mit jemandem direkt von Person zu Person zu unterhalten? Denken sie nochmal darüber nach. Wie haben sie sich verabredet? Per Telefon? Übers Web? Und was haben sie in ihrer Hosen- oder Handtasche, was dauerhaft mit dem Netzwerk verbunden ist?
Das ist es, wovor Stallman uns all die Jahre gewarnt hat - und die meisten von uns, inklusive mir, haben ihn nie ernst genommen. Wie auch immer, die Welt verändert sich und die Möglichkeit überprüfen zu können, was der Code in unseren Geräten tut - auch durch jemand anderen, falls man es nicht selbst vermag - wird immer offensichtlicher. Wenn wir die Möglichkeit verlieren zu überprüfen, was unsere eigenen Computer tun, sind wir verraten und verkauft.
Das ist die Kernthese der Free Software Foundation und Stallman: daß proprietäre Software dem Benutzer die Kontrolle entzieht, was zu katastrophalen Konsequenzen führen kann, speziell jetzt, da wir uns quasi bei allem was wir tun auf Computer verlassen. Die Tatsache daß Stallman das vor fast dreißig Jahren vorhergesehen hat ist bemerkenswert, und rechtfertigt seinen Aktivismus. Es rechtfertigt 30 Jahre Free Software Foundation.
Und wir werden Freie Software in 2012 wahrscheinlich nötiger haben als jemals zuvor. Auf dem Chaos Computer Congress in Berlin letztes Jahr, hielt Cory Doctorow eine Präsenation mit dem Titel "The Coming War on General Purpose Computation". Darin warnt Doctorow, daß der allgemeine Computer und speziell die Kontrolle des Benutzers darüber, als Bedrohung des Establishments wahrgenommen wird. Die Copyright-Kriege? Nichts weiter als der Auftakt zu einem echten Krieg.
"Als Mitglied der Generation "Walkman" habe ich mich schon damit abgefunden, daß ich lange vor meinem Tod ein Hörgerät benötigen werde, und das wird natürlich ebenfalls ein Computer sein, welchen ich in meinen Körper integriere," erklärt Doctorow, "Auch wenn ich ins Auto einsteige - ein Computer in welchen ich mich setze - mit meiner Hörhilfe - einem Computer innerhalb meines Körpers - Ich möchte sicher wissen, daß diese Technologien nicht dazu erschaffen sind, etwas vor mir zu verbergen und ich Prozesse beenden kann, welche meinen Interessen zuwieder laufen."
Und das ist die Quintessenz des Ganzen. Mit Computern, die sich um Dinge wie hören, fahren und mehr kümmern, können wir es uns nicht leisten, von ihnen ausgesperrt zu sein. Wir müssen die Möglichkeit haben in sie hineinzuschauen um zu sehen, was sie eigentlich tun, um sicherzustellen daß wir nicht überwacht oder gefiltert werden - oder was auch immer. Vor Kurzem hätte ich das noch als reine Paranoia abgetan - mit all den Vorkommnissen in letzter Zeit jedoch ist das keine Paranoia mehr. Es ist die Realität.
"In der Zukunft wird Freiheit erfordern, daß wir die Möglichkeit haben müssen, unsere Geräte zu überwachen und ihnen sinnvolle Methoden zur Untersuchung und Beendigung der Prozesse welche auf ihnen laufen implementieren können. Um sie als unsere gehorsamen und ehrlichen Diener zu erhalten und nicht als Verräter und Spione, die für Kriminelle, Gangster und Kontrollfreaks arbeiten." warnt Doctorow, "Wir haben noch nicht verloren, wir müssen aber die Copyright-Kriege gewinnen, um das Interent und den PC Frei und Offen zu halten. Weil dies die Waffen in den Kriegen der Zukunft sein werden, ohne die wir darin nicht kämpfen können."
Deshalb sollen Sie Android unterstützen (nicht Google, Android), selbst wenn Sie das iPhone bevorzugen. Deshalb sollen Sie Linux unterstützen, selbst wenn Sie Windows benutzen. Deshalb sollen Sie Apache unterstützen, selbst wenn Sie IIS laufen haben. Es wird einen Punkt geben, an dem Frei/Offen zu sein nicht länger eine witzige Nebensächlichkeit darstellt, sondern eine Notwendigkeit.
Und dieser Zeitpunkt rückt rasch näher.
Er hat mich so fasziniert, daß ich ihn dieses Wochenende übersetzt habe und ihn mit freundlicher Erlaubnis des Autors Thom Holwerda hier reinstellen darf.
Das Original findet sich hier
Sollten jemandem Übersetzungsfehler auffallen, bitte gerne melden.
Im letzten Spätjahr unterschrieb US-Präsident Obama ein Gesetz, welches es ermöglicht, Terrorverdächtige ohne Gerichtsverfahren oder rechtliches Gehör auf unbestimmte Zeit festzunehmen. Friedliche Demonstranten der Occupy-Bewegung in aller Welt wurden von den Behörden als Terroristen deklariert. Initiativen wie SOPA streben eine sorgfältige Überwachung von Kommunikationskanälen an. Als Richard Stallman vor 30 Jahren das GNU-Projekt ins Leben rief und auch in den drei folgenden Jahrzehnten, wurden seine manchmal extremen Ansichten und wunderlichen Possen lächerlich gemacht und als Paranoia hingestellt - aber nun stehen wir hier, 2012, und seine einst paranoiden "Was-wäre-wenns" werden Realität.
Bis vor kurzem war es einfach, Richard Stallman als paranoiden Fanatiker abzutun, jemanden der den Bezug zur Realität vor langer Zeit verloren hat. Eine Art Dauer-Computer-Hippie, die perfekte personifizierung des archetypischen, weltfremden und im Keller hausenden Computer Nerds. Sein Bart, seine Haare, seine Kleidung - in unserer visuell geprägten Welt ist es schlicht zu einfach, ihn abzulehnen.
Seine Ansichten waren immer schon extrem. Sein einziger Computer ist ein Lemote Yeelong Netbook, weil dieser der einzige Computer ist, welcher ausschliesslich Freie Software nutzt - keine Firmware blobs, kein proprietäres BIOS; es ist alles Frei. Er weigert sich auch, ein Mobiltelefon zu nutzen, weil diese einfach getrackt werden können; bis es nicht ein Mobiltelefon gibt, welches dem Yeelong ebenbürtig ist, will Stallman keines. Grundsätzlich sollte alle Software Frei sein. Oder, wie es die Free Software Foundation formuliert:
Da unsere Gesellschaft immer abhängiger von Computern wird, ist die Software welche wir benutzen von entscheidender Bedeutung für die Sicherung einer freien Gesellschaft. Bei Freier Software geht es um die Kontrolle über die Technologie, welche wir zuhause, in Schule und Beruf benutzen. Überall da, wo Computer für unser individuelles und gemeinschaftliches Wohl eingesetzt werden, und nicht für proprietäre Softwarekonzerne oder Regierungen, welche uns möglicherweise einschränken und beobachten wollen.
Auch ich habe Stallman als viel zu extrem abgelehnt. Freie Software im Kampf gegen überwachende und spionierende Regierungen? Böse Konzerne, die die Welt übernehmen wollen? Software als Werkzeug um private Kommunikationskanäle zu überwachen? Richtig. Sicher, Freie und Open Source Software ist wichtig, und ich nutze sie, wann immer die Funktionalitäten mit denen proprietärer Lösungen mithalten können, dieser Stallman/FSF Nonsens ist aber weit weg.
Nun sind wir aber hier, am Anfang des Jahres 2012. Obama unterschrieb die NDAA für 2012, welche es ermöglicht, daß amerikanische Saatsbürger auf unbestimmte Zeit und ohne Gerichtsverfahren oder rechtliches Gehör festgenommen werden können, nur weil sie als Terroristen verdächtigt werden. Zur gleichen Zeit haben wir SOPA, welches, sollte es verabschiedet werden, ein System etablieren würde, in welchem Webseiten einfach vom Netz genommen werden dürften, wieder ohne Gerichtsverfahren oder rechtliches Gehör, und welches es ebenfalls ermöglichen würde, den Interentverkehr zu überwachen. Kombinieren sie das damit, wie die Behörden die Occupy-Bewegung klassifiziert hat - nämlich als Terroristen - und sie sehen, wohin das führt.
Wen das an China und andere totalitäre Regimes erinnert, steht nicht alleine da. Selbst die Motion Picture Association of America, die MPAA, verkündet stolz, was in China, Syrien, im Iran und anderen Ländern funktioniert, sollte auch in den USA funktionieren. China's Große Firewall und ähnliche Filtersysteme werden als funktionierende Lösungen gepriesen, in dieser sogenannten "freien Welt".
Die Krux dieser Situation hier ist, daß anders als früher, als repressive Regimes für die Überwachung der Kommunikation gut ausgebaute Netze von Geheimpolizei und Informanten gebraucht haben, benötigen sie heute nur noch die Kontrolle über die Soft- und Hardware die wir benutzen. Unsere Desktops, Notebooks, Tablets, Smartphones und all die anderen Geräte, die eine Rolle in unserer Kommunikation spielen. Denken sie, es wäre sicher, sich mit jemandem direkt von Person zu Person zu unterhalten? Denken sie nochmal darüber nach. Wie haben sie sich verabredet? Per Telefon? Übers Web? Und was haben sie in ihrer Hosen- oder Handtasche, was dauerhaft mit dem Netzwerk verbunden ist?
Das ist es, wovor Stallman uns all die Jahre gewarnt hat - und die meisten von uns, inklusive mir, haben ihn nie ernst genommen. Wie auch immer, die Welt verändert sich und die Möglichkeit überprüfen zu können, was der Code in unseren Geräten tut - auch durch jemand anderen, falls man es nicht selbst vermag - wird immer offensichtlicher. Wenn wir die Möglichkeit verlieren zu überprüfen, was unsere eigenen Computer tun, sind wir verraten und verkauft.
Das ist die Kernthese der Free Software Foundation und Stallman: daß proprietäre Software dem Benutzer die Kontrolle entzieht, was zu katastrophalen Konsequenzen führen kann, speziell jetzt, da wir uns quasi bei allem was wir tun auf Computer verlassen. Die Tatsache daß Stallman das vor fast dreißig Jahren vorhergesehen hat ist bemerkenswert, und rechtfertigt seinen Aktivismus. Es rechtfertigt 30 Jahre Free Software Foundation.
Und wir werden Freie Software in 2012 wahrscheinlich nötiger haben als jemals zuvor. Auf dem Chaos Computer Congress in Berlin letztes Jahr, hielt Cory Doctorow eine Präsenation mit dem Titel "The Coming War on General Purpose Computation". Darin warnt Doctorow, daß der allgemeine Computer und speziell die Kontrolle des Benutzers darüber, als Bedrohung des Establishments wahrgenommen wird. Die Copyright-Kriege? Nichts weiter als der Auftakt zu einem echten Krieg.
"Als Mitglied der Generation "Walkman" habe ich mich schon damit abgefunden, daß ich lange vor meinem Tod ein Hörgerät benötigen werde, und das wird natürlich ebenfalls ein Computer sein, welchen ich in meinen Körper integriere," erklärt Doctorow, "Auch wenn ich ins Auto einsteige - ein Computer in welchen ich mich setze - mit meiner Hörhilfe - einem Computer innerhalb meines Körpers - Ich möchte sicher wissen, daß diese Technologien nicht dazu erschaffen sind, etwas vor mir zu verbergen und ich Prozesse beenden kann, welche meinen Interessen zuwieder laufen."
Und das ist die Quintessenz des Ganzen. Mit Computern, die sich um Dinge wie hören, fahren und mehr kümmern, können wir es uns nicht leisten, von ihnen ausgesperrt zu sein. Wir müssen die Möglichkeit haben in sie hineinzuschauen um zu sehen, was sie eigentlich tun, um sicherzustellen daß wir nicht überwacht oder gefiltert werden - oder was auch immer. Vor Kurzem hätte ich das noch als reine Paranoia abgetan - mit all den Vorkommnissen in letzter Zeit jedoch ist das keine Paranoia mehr. Es ist die Realität.
"In der Zukunft wird Freiheit erfordern, daß wir die Möglichkeit haben müssen, unsere Geräte zu überwachen und ihnen sinnvolle Methoden zur Untersuchung und Beendigung der Prozesse welche auf ihnen laufen implementieren können. Um sie als unsere gehorsamen und ehrlichen Diener zu erhalten und nicht als Verräter und Spione, die für Kriminelle, Gangster und Kontrollfreaks arbeiten." warnt Doctorow, "Wir haben noch nicht verloren, wir müssen aber die Copyright-Kriege gewinnen, um das Interent und den PC Frei und Offen zu halten. Weil dies die Waffen in den Kriegen der Zukunft sein werden, ohne die wir darin nicht kämpfen können."
Deshalb sollen Sie Android unterstützen (nicht Google, Android), selbst wenn Sie das iPhone bevorzugen. Deshalb sollen Sie Linux unterstützen, selbst wenn Sie Windows benutzen. Deshalb sollen Sie Apache unterstützen, selbst wenn Sie IIS laufen haben. Es wird einen Punkt geben, an dem Frei/Offen zu sein nicht länger eine witzige Nebensächlichkeit darstellt, sondern eine Notwendigkeit.
Und dieser Zeitpunkt rückt rasch näher.
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Mittwoch, 9. November 2011
"Offener Computerraum" im Treff im Park, Offenburg
fsog, 21:40h
Nachdem ich am Montag in der Zeitung gelesen habe, daß es in einem hiesigen Familienzentrum (bzw. einem Jugendtreff/Mehrgenerationenhaus) einen Tag des "offenen Computerraums" geben soll, war mir klar, daß dort das Thema Freie Software eben keines sein würde, wenn ich nicht selbst dafür sorge...
Also bin ich heute dort angetreten und habe mich als "Assistent" für den anwesenden SFZ-Mitarbeiter angeboten. Aufgrund meiner Kurse und Infoabende der letzten Jahre in den Offenburger Stadtteil- und Familienzentren ist die FSOG schon einigermassen bekannt, sodaß das auch OK ging.
Es kamen auch einige ältere Leute, die absolute Grundlagenfragen bzw. -probleme hatten. Hier stellte ich wieder mal fest, daß es echt anstrengend ist, sich mit Fragen/Problemen von absoluten Einsteigern zu beschäftigen. Das Problem für sogenannte "Computer-Profis" bzw. Fortgeschrittene Anwender ist es, "triviale" Vorgänge minutiös erklären zu müssen, über die man sich normalerweise gar keine Gedanken mehr macht, weil es zum Reflex geworden ist.
Beispiel: "Was ist denn ein Kontextmenü und wieso sieht es immer anders aus?" oder "Wie lege ich einen Ordner an?"
Aber auch das ist Community-Arbeit. Und auch wenn ich dort "natürlich" mit Windows arbeiten "muss", fliesst immer wieder mal der eine oder andere Hinweis auf Freie Software, den Unterschied zu proprietären Programmen, die Community und die dahinterstehende Philosophie in die Gespräche ein...
Mal sehen, was nächste Woche geht...
Meine Live-CDs hab' ich jedenfalls immer dabei...
;-)
Also bin ich heute dort angetreten und habe mich als "Assistent" für den anwesenden SFZ-Mitarbeiter angeboten. Aufgrund meiner Kurse und Infoabende der letzten Jahre in den Offenburger Stadtteil- und Familienzentren ist die FSOG schon einigermassen bekannt, sodaß das auch OK ging.
Es kamen auch einige ältere Leute, die absolute Grundlagenfragen bzw. -probleme hatten. Hier stellte ich wieder mal fest, daß es echt anstrengend ist, sich mit Fragen/Problemen von absoluten Einsteigern zu beschäftigen. Das Problem für sogenannte "Computer-Profis" bzw. Fortgeschrittene Anwender ist es, "triviale" Vorgänge minutiös erklären zu müssen, über die man sich normalerweise gar keine Gedanken mehr macht, weil es zum Reflex geworden ist.
Beispiel: "Was ist denn ein Kontextmenü und wieso sieht es immer anders aus?" oder "Wie lege ich einen Ordner an?"
Aber auch das ist Community-Arbeit. Und auch wenn ich dort "natürlich" mit Windows arbeiten "muss", fliesst immer wieder mal der eine oder andere Hinweis auf Freie Software, den Unterschied zu proprietären Programmen, die Community und die dahinterstehende Philosophie in die Gespräche ein...
Mal sehen, was nächste Woche geht...
Meine Live-CDs hab' ich jedenfalls immer dabei...
;-)
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Die freundliche Community rund um Freie Software und Open Source